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14.04.2010

Digitaler Helfer mit Blick fürs Detail

Bei der Beurteilung von Farbtönen geht nichts über die Erfahrung des Fachmanns. Elektronische Helfer können jedoch auch hier dazu beitragen, die praktische Arbeit schneller und effizienter zu gestalten. Vor zwei Jahren kam daher "Pablo 1530" auf den Markt, ein elektronischer Farbtonfinder im Handyformat, der zum jeweils gemessenen Farbton den in vier gängigen Farbsystemen am nächsten liegenden Referenzfarbton liefert. Nun hat das Gerät einen Nachfolger bekommen, der noch genauer arbeitet und noch mehr Funktionen bietet: Mit "Pablo Digital 1625" können die Anwender bis zu vier Farbtöne aus mehrfarbigen Musterflächen identifizieren, passende Farbharmonien oder hellere und dunklere Farbalternativen finden und bis zu 100 Farbtöne mit Text- oder Toninformationen versehen und abspeichern.

Pablo Digital 1625

Der neue Farbtonscanner arbeitet mit einem gegenüber dem Vorgänger weiter verbesserten elektronischen Auge: Dieses besteht aus Leuchtdioden (LEDs), die Licht auf die zu vermessenden Farbflächen werfen. Das von dort reflektierte Licht wird von integrierten Fotodioden aufgefangen und analysiert, die Messdaten mit einem speziellen Rechenalgorithmus weiterverarbeitet. Mit dem verbesserten Auge können nun Farbtöne beliebiger Vorlagen mit bisher unerreichter Genauigkeit ausgemessen werden. So werden auch mehrfarbige und strukturierte Untergründe wie Teppichböden, Gardinen oder Putzuntergründe zuverlässig erkannt, indem mögliche Schattenwirkungen weitgehend kompensiert werden.

Neben diesem verbesserten Sehvermögen haben die Entwickler den neuen Farbtonscanner mit einer Vielzahl neuer Funktionen versehen: So ist das Gerät jetzt mit einem Farbdisplay ausgestattet, über das die Messflächen anvisiert und in einer Vorschau angezeigt werden können. Bis zu vier Farbtöne lassen sich so aus mehrfarbigen Musterflächen identifizieren und können mit einem Auswahlwerkzeug, dem "Color Picker", einzeln ausgewählt werden. Für die Auswahl besonders kleiner Farbmuster stehen Messblenden mit Öffnungen von zwei, vier und acht Millimetern zur Verfügung. Auf Wunsch liefert das Gerät auch einen Mittelwert mehrerer Farben im Messbereich oder zeigt hellere oder dunklere Alternativen an.

Nützlich für den Praktiker ist das integrierte elektronische Archiv, in dem sich bis zu 100 Farbtonmessungen abspeichern lassen: Dem gefundenen Farbton kann über eine Diktierfunktion oder durch Eintippen eine Bezeichnung und weitere Beschreibung hinzugefügt werden. So lassen sich nach der Messung vor Ort die Ergebnisse auch ohne handschriftliche Notizen jederzeit den jeweiligen Objekten wieder sicher zuordnen.

Erweitert wurde auch der Farbraum der ins Gerät integrierten Datenbank. So gleicht das intuitiv zu bedienende Gerät die Messwerte mit den 1.514 Farbtönen des Farbplanungssystems Brillux Scala und den 200 Abstufungen der Brillux Voll- und Abtönfarben ab und gibt den jeweils nächstliegenden Farbton an. Hinzu kommen weitere rund 4.000 Farbtöne aus RAL CLASSIC, dem RAL DESIGN System und dem NCS Index. Ergänzt wird diese Palette noch durch die Brillux Spektrocodes, mit denen die Zwischenfarbtöne des Farbraums abgedeckt werden. Aus dieser umfangreichen Datenbank ergibt sich insgesamt eine extrem hohe Trefferquote bei der Farbauswahl. (ud)

 

Mehr über das Gerät

finden Sie auf der Internetseite von Brillux.