Wir verwenden Cookies, um bestimmte Funktionen unserer Website zu ermöglichen und Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Wenn Sie auf unserer Website weitersurfen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ok

 

Glossar

Ob "autonome Farbe" oder "monochromatisch" – viele Begriffe aus dem Themenbereich Farbe sind einfach nicht Teil der Alltagssprache. Um das Verständnis für einige wichtige Bezeichnungen zu erleichtern, finden Sie diese im Glossar erläutert.

Bitte unterstützen Sie farbimpulse.de, indem Sie uns auf Fehler, missverständliche Informationen oder fehlende Inhalte hinweisen. Vielen Dank.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Gesamtes Glossar
Transmission

Als Transmission wird in der Farbenlehre die Lichtdurchlässigkeit eines Materials wie beispielsweise Glas bezeichnet.

 
Trichromat

Lebewesen, das drei verschiedene Arten von Farbrezeptoren in der Netzhaut hat. Der Mensch ist ein Trichromat.

 
Tritanope

Dichromaten werden unterteilt in Protanope, Deuteranope und Tritanope – je nachdem, welcher der drei Zapfen ihnen fehlt. Tritanope sind weitaus seltener als Protanopen und Deuteranopen. Ihnen fehlen die Pigmente, die im kurzwelligen Bereich des sichtbaren Lichts arbeiten, weshalb die Betroffenen kein Blau sehen können.

 
Tübke, Werner

Schon als Schüler zeichnerisch sehr begabt, 1929 in Schönebeck an der Elbe geboren, ging Tübke in die Malerlehre, um bald in Magdeburg an der Meisterschule des Handwerks das Fach Zeichnen zu belegen. Nach nachgeholtem Abitur studierte Tübke in Leipzig Grafik und Buchkunst sowie Kunsterziehung. Aus politischen Gründen als Oberassistent von der der dortigen Hochschule entlassen, aber später wieder eingestellt, wurde er 1972 er zum Professor ernannt.

Das bekannteste künstlerische Werk des „kritischen DDR-Malerfürsten“ ist das Rundgemälde im Panorama-Museum bei Bad Frankenhausen mit Acrylfarben auf 1700 m² grundierter Leinwand. Das kolossale Bild stellte nicht nur den an dieser Stelle um 1525 statt gefundenen Bauernkrieg dar, er arbeitete in der Zeit von 1974 bis 1987 das „gesamte Welttheater“ in sein Kunstwerk ein.
Tübke starb 2004 in Leipzig.

 
unbunte Farbe

Die unbunten Grundfarben sind das Weiß und das Schwarz. Zwischen diesen beiden Polen befinden sich viele Graustufen. Grautöne, die keine Buntheit aufweisen, gelten wie Weiß und Schwarz als unbunt. Besitzen sie Anteile eines Bunttons, so handelt es sich um ein buntes oder farbiges Grau.

In allen Farbsystemen sind die unbunten Farben auf einer zentralen Achse angeordnet.

 
Wahrnehmung

Die Wahrnehmung ist ein Vorgang der Aufnahme von Informationen, welche ein Lebewesen mithilfe verschiedener Sinnesorgane (Seh-, Hör-, Riech-, Geschmacks- oder Tastsinn) aus seiner Umwelt aufnimmt.

 
Warme Farben

Warme Farben schaffen beim Betrachter ein subjektives Gefühl von Wärme. Heute zählen zu den warmen Farben alle Gelb-, Orange- und Rottöne sowie deren Abstufungen. Diese Einteilung scheint hauptsächlich auf kulturellen Prägungen zu beruhen, da beispielsweise im Mittelalter Blau als typische warme Farbe galt. Möglicherweise liegen der Wahrnehmung der warmen Farben Assoziationen zu rotem und gelbem Feuer zugrunde.

 
Wasserlacke

Bei dieser Bezeichnung handelt sich um Lacke oder Lackfarben, bei deren Herstellung und Verarbeitung Wasser als Dispergier- und Verdünnungsmittel verwendet wird. Als Bautenlacke sind sie oft mit dem "Blauen Engel" des Umweltbundesamtes versehen. Die Trocknung ist, je nach Typ, physikalisch oder chemisch oxidativ. Industriell angewendet, wird der Trocknungsprozess durch thermische Vernetzungen beschleunigt oder es werden Zweikomponentenlacke eingesetzt.

 
Weiß

Weiß ist optisch die Anwesenheit aller Farben des sichtbaren Lichts.

 
Zapfen

Die Zapfen in der Netzhaut des Auges sind die Photorezeptoren, die für das Sehen von Farbe verantwortlich sind. Sie reagieren nur dann, wenn ausreichend Licht vorhanden ist. Der Mensch hat drei verschiedene Zapfentypen, die in unterschiedlichen Bereichen des sichtbaren Lichts besonders empfindlich sind:

Der S-Zapfen (von englisch short wave lenght) im kurzwelligen Spektrum – blau, der M-Zapfen (von englisch medium wave lenght) im mittelwelligen Spektrum – grün – und der L-Zapfen (von englisch long wave lenght) im langwelligen Spektrum – rot.

Aufgrund der drei Zapfentypen ist der Mensch ein so genannter Trichromat. Andere Lebewesen wie zum Beispiel manche Vögel oder Fische haben andere oder weitere Zapfentypen, die ihnen das Sehen von Licht aus dem UV-Bereich ermöglichen.

 
Zelluloselacke

Zelluloselacke bestehen aus Lösungen von Zelluloseabkömmlingen wie Nitro-, Acetyl-, Ethyl- oder Benzolzellulose in flüchtigen Lösemitteln. Angewendet werden sie als Nitrokombinationen, Zaponlacke, ölfreie Grundierungen, Leder- und Papierlacke, Nagellacke oder für die preisgünstige Holzoberflächenbehandlung. Die Trocknung ist physikalisch, das heißt, die Oberfläche ist reversibel und lässt sich mit vielen Lösemitteln wieder anlösen. Die Kombinationen mit Alkydharzen härten oxidativ nach.

 
Zusatzstoff

Zusätze für Anstrich- und Beschichtungsstoffe zur Verbesserung oder zur Erreichung bestimmter Eigenschaften, wie zum Beispiel Absorber, Antiausschwimmer, -Hautmittel, -Schaummittel, Beschleuniger, Emulgatoren, Härter, Inhibitoren, Katalysatoren, Konservierungs-, Matierungs-, Netz-, Schwebe-, Thixotropier-, Verdickungs-, Verlaufmittel, Trockenstoffe.

 

Einträge 176 bis 187 von 187

< zurück Seite 4 Seite 5 Seite 6 Seite 7 Seite 8