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Glossar

Ob "autonome Farbe" oder "monochromatisch" – viele Begriffe aus dem Themenbereich Farbe sind einfach nicht Teil der Alltagssprache. Um das Verständnis für einige wichtige Bezeichnungen zu erleichtern, finden Sie diese im Glossar erläutert.

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Innenanstrich

Eine Beschichtung, welche bestimmungsgemäß nicht der Witterung ausgesetzt ist. Siehe auch Außenanstrich.

 
Iris

Auch Regenbogenhaut. Die Iris ist die verstellbare Blende im Auge der Wirbeltiere. Mit ihrer hinteren Fläche liegt sie auf der Linse auf und reguliert den Lichteinfall ins Auge. Ihre Funktion ist daher vergleichbar mit der Blende einer Kamera. Mit ihrem inneren freien Rand umgrenzt die Iris eine zentrale Öffnung, die Pupille. Da die Pupillenweite regulierbar ist, ist die Iris sowohl an der Einstellung des Auges auf bestimmte Lichtverhältnisse, die Hell-Dunkel-Adaptation, als auch an der Einstellung der Schärfentiefe beteiligt.

 
Itten, Johannes

Schweizer Maler und Kunstpädagoge, geboren am 11.11.1888 in Süderen-Linden, gestorben am 25.03.1967 in Zürich. Johannes Itten wird 1913 Schüler von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Kunstakademie. Während des Ersten Weltkrieges zieht Itten nach Wien, wo er Walter Gropius kennen lernt, der ihn 1919 als Lehrer an das Staatliche Bauhaus in Weimar beruft. Im Rahmen dieser Lehrtätigkeit entwickelt Itten den Vorkurs, der für das Lehrkonzept und die spätere Künstlerausbildung von großer Bedeutung war.

1926 gründet Itten seine eigene Kunstschule in Berlin, 1932 wird er Direktor der Textilfachschule in Krefeld und nach seiner Emigration in die Schweiz Direktor der Kunstgewerbeschule in Zürich. 1955 gibt er auf Einladung von Max Bill den Farbkurs an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Erst nach seiner Pensionierung kann sich Itten wieder intensiv dem malerischen Werk widmen. Seine Erkenntnisse legt er 1961 in dem Buch "Kunst der Farbe" nieder. Zu seinen bekanntesten Theorien zählen die 7 Farbkontraste sowie die Zusammenhänge zwischen Farbe und Form. Itten gilt auch als Begründer der Farbtypenlehre.

 

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