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Glossar

Ob "autonome Farbe" oder "monochromatisch" – viele Begriffe aus dem Themenbereich Farbe sind einfach nicht Teil der Alltagssprache. Um das Verständnis für einige wichtige Bezeichnungen zu erleichtern, finden Sie diese im Glossar erläutert.

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Tagesleuchtfarben

Tagesleuchtfarben erscheinen bei normalem Tageslicht deutlich brillanter als üblichen Buntfarben. Die Pigmente sind fluoreszierend. Die Leuchtwirkung beruht zum Teil auf der Umwandlung der kurzwelligen UV-Strahlen des Tageslichts in langwelligeres sichtbares Licht. Die Tagesleuchtfarben sind bei Dunkelheit auch bei ultravioletthaltigem Licht gut erkennbar. Tagesleuchtfarben werden für Plakate verwendet, aber auch für die bessere Sichtbarkeit von Geräten, Kleidungsstücken und Bauteilen.

 
Tapetum lucidum

Tagesleuchtfarben erscheinen bei normalem Tageslicht deutlich brillanter als üblichen Buntfarben. Die Pigmente sind fluoreszierend. Die Leuchtwirkung beruht zum Teil auf der Umwandlung der kurzwelligen UV-Strahlen des Tageslichts in langwelligeres sichtbares Licht. Die Tagesleuchtfarben sind bei Dunkelheit auch bei ultravioletthaltigem Licht gut erkennbar. Tagesleuchtfarben werden für Plakate verwendet, aber auch für die bessere Sichtbarkeit von Geräten, Kleidungsstücken und Bauteilen.

 
Tertiärfarben

Als Tertiärfarben werden Farben bezeichnet, die aus den Mischungen von Primär- und Sekundärfarben oder von zwei Sekundärfarben untereinander entstehen. Daraus gehen einerseits Farbtöne wie zum Beispiel Rotorange hervor, die einen deutlich erhöhten Anteil einer Primärfarbe besitzen. Andererseits resultiert zum Beispiel die Mischung zweier Sekundärfarben in eher schmutzig grauen Farbtönen.

 
Tetrachromat

Lebewesen, das vier verschiedene Arten von Farbrezeptoren in der Netzhaut hat. Goldfische zum Beispiel sind Tetrachromaten. Sie besitzen neben den Zapfen für Rot, Grün und Blau auch einen, der im ultravioletten Bereich des Spektrums absorbiert.

 
Thermochromfarben

Thermochromfarben sind Farbstoffe, welche die vorhandenen Temperaturen eines Produkts durch Farbtonveränderung anzeigen. Die Pigmente dieser auch Temperaturmessfarben genannter Farben sind Komplexsalzverbindungen. Durch Temperaturveränderung wird zum Beispiel aus einem Weiß ein Grün (bei etwa 650 Grad Celsius) und aus einem Schwarz ein Türkis (bei etwa 200 Grad Celsius). Die Anwendung erfolgt üblicherweise durch Abstrich per Farbstift auf warmen oder heißen Gegenständen oder durch Lackauftrag auf den noch kalten Untergrund. Neben Thermochromfarben gibt es auch photochrome Farben, die auf das Licht reagieren und feuchtigkeitsempfindliche Hydrochromfarben.

 
Thermochromfarben

Thermochromfarben sind Farbstoffe, welche die vorhandenen Temperaturen eines Produkts durch Farbtonveränderung anzeigen. Die Pigmente dieser auch Temperaturmessfarben genannter Farben sind Komplexsalzverbindungen. Durch Temperaturveränderung wird zum Beispiel aus einem Weiß ein Grün (bei etwa 650 Grad Celsius) und aus einem Schwarz ein Türkis (bei etwa 200 Grad Celsius). Die Anwendung erfolgt üblicherweise durch Abstrich per Farbstift auf warmen oder heißen Gegenständen oder durch Lackauftrag auf den noch kalten Untergrund. Neben Thermochromfarben gibt es auch photochrome Farben, die auf das Licht reagieren und feuchtigkeitsempfindliche Hydrochromfarben.

 
Tonwert

Den Begriff Tonwert gibt es sowohl in der Fotografie als auch in der Drucktechnik.

In der Fotografie bezeichnet er den Grauwert oder die Dichte von Halbtonvorlagen und entspricht verschiedenen Schwärzungsgraden. Er lässt sich mit einem Densitometer bestimmen.

In der Drucktechnik bezeichnet der Tonwert den prozentualen Anteil einer Fläche, der von einer einzigen Farbe bedeckt ist. Früher wurde er auch als Flächendeckungsgrad bezeichnet. Eine freie Fläche hat den Tonwert 0 und eine vollständig bedeckte den Tonwert 100 Prozent. Die prozentualen Anteile aller Farben zusammengenommen ergeben die Tonwertsumme.

 
Transmission

Als Transmission wird in der Farbenlehre die Lichtdurchlässigkeit eines Materials wie beispielsweise Glas bezeichnet.

 
Trichromat

Lebewesen, das drei verschiedene Arten von Farbrezeptoren in der Netzhaut hat. Der Mensch ist ein Trichromat.

 
Tritanope

Dichromaten werden unterteilt in Protanope, Deuteranope und Tritanope – je nachdem, welcher der drei Zapfen ihnen fehlt. Tritanope sind weitaus seltener als Protanopen und Deuteranopen. Ihnen fehlen die Pigmente, die im kurzwelligen Bereich des sichtbaren Lichts arbeiten, weshalb die Betroffenen kein Blau sehen können.

 
Tübke, Werner

Schon als Schüler zeichnerisch sehr begabt, 1929 in Schönebeck an der Elbe geboren, ging Tübke in die Malerlehre, um bald in Magdeburg an der Meisterschule des Handwerks das Fach Zeichnen zu belegen. Nach nachgeholtem Abitur studierte Tübke in Leipzig Grafik und Buchkunst sowie Kunsterziehung. Aus politischen Gründen als Oberassistent von der der dortigen Hochschule entlassen, aber später wieder eingestellt, wurde er 1972 er zum Professor ernannt.

Das bekannteste künstlerische Werk des „kritischen DDR-Malerfürsten“ ist das Rundgemälde im Panorama-Museum bei Bad Frankenhausen mit Acrylfarben auf 1700 m² grundierter Leinwand. Das kolossale Bild stellte nicht nur den an dieser Stelle um 1525 statt gefundenen Bauernkrieg dar, er arbeitete in der Zeit von 1974 bis 1987 das „gesamte Welttheater“ in sein Kunstwerk ein.
Tübke starb 2004 in Leipzig.

 

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