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Glossar

Ob "autonome Farbe" oder "monochromatisch" – viele Begriffe aus dem Themenbereich Farbe sind einfach nicht Teil der Alltagssprache. Um das Verständnis für einige wichtige Bezeichnungen zu erleichtern, finden Sie diese im Glossar erläutert.

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absolute Farbe

Von absoluter Farbe spricht man in der Kunst, wenn der Farbe als Ausdrucksmittel eine völlig eigenständige Bedeutung zugemessen wird. Dies steht im Gegensatz zur Verwendung von Farbe in der naturalistischen Malerei, im Impressionismus oder im Expressionismus, wo immer ein Bezug zu den Sinneseindrücken eines Malers besteht. Ein grüner Himmel in einem Bild der Moderne könnte etwa ein Beispiel einer absoluten Farbe sein. Die absolute Farbe wird auch als autonome Farbe bezeichnet.

 
absorbieren

Von lateinisch absorbere = aufsaugen, aufnehmen, verschlucken. Licht, Strahlung oder Wärme aufnehmend, Energie verschluckend. Die Farbigkeit der Buntpigmente beruht auf Absorption bestimmter Wellenlängen des farbigen Lichts.

Absorbieren bedeutet chemisch das sich Auflösen eines Gases in einem flüssigen Stoff und physikalisch die Intensitätsschwächung einer Strahlung beim Durchdringen einer Materie. Die Farbigkeit der Oberfläche von Körpern beruht auf der Absorption gewisser Strahlungsteile des "weißen" Sonnenlichts.

Aber auch auf nicht sichtbare Strahlung reagieren Pigmente. Eisenoxidfarbstoffe absorbieren in Lasuren die kurzwelligeren UV-Strahlen, setzen sie in Wärme um und schützen so das Holz.

 
achromatische Farben

Die wissenschaftliche Bezeichnung steht für unbunte Farben.

 
Additiv

Auf der Addition beruhend: hinzufügen, zusammenfügen. Als Hilfsmittel werden den Anstrichstoffen Additive werkseitig (intern) oder vom Anwender (extern) zugesetzt, um deren Eigenschaften zu verbessern. So können beispielsweise Verlauf oder Durchhärtung beeinflusst werden. Siehe auch Farbmischung, additive.

 
Aguilonius, Franciscus

Auch Aguilon, Francois d’ - Physiker und Mathematiker, geboren 1546 in Brüssel, gestorben 1617 in Antwerpen. Im Jahre 1586 wurde der Sohn des Sekretärs von Philip II. Jesuit. Er unterrichtete Syntax und Logik, später Theologie und die exakten Wissenschaften. Von seiner Arbeit wurde nur der Teil über die Optik veröffentlicht, in dem er sich in einem Kapitel des ersten Buches ausführlich mit den Farben beschäftigt und ein Farbschema entwickelte, das seiner Zeit weit voraus war.

 
Alkydharzlacke

Alkydharzlacke – umgangssprachlich auch Kunstharzlacke genannt – sind Lösungen von Alkydharzen in flüchtigen Lösemitteln. Alkydharze bestehen aus drei Hauptbestandteilen: mehrbasische Säure, mehrwertiger Alkohol und Ölanteil. Je nach Ölgehalt (40 bis 70 Prozent) bezeichnet man die Bindemittel als kurzölige beziehungsweise langölige Alkydharze. Der Trocknungsprozess, ob lösemittelhaltig oder auf wässriger Basis, findet chemisch-oxidaktiv statt. Das bedeutet, dass der Film anschließend irreversibel ist.

 
Augapfel

Die Gesamtheit des Auges heißt auch Augapfel. Der Augapfel füllt etwa zwanzig Prozent der Augenhöhle aus. Das übrige Volumen wird durch Muskeln, Nerven, Gefäße sowie Fett- und Bindegewebe ausgefüllt.

 
Auge

Das Auge ist das Sehorgan des Menschen und vieler anderer Tiere. Das Auge der Wirbeltiere besteht im Wesentlichen aus Hornhaut, Linse, Iris, Pupille, Glaskörper, Retina und dem Sehnerv.

 
Ausdrucksfarbe

Die Ausdrucksfarbe ist keine reale Farbe – etwa eines Gegenstandes oder einer Landschaft – , sondern eine Farbgebung, die eine bestimmte beabsichtigte Aussage verdeutlichen soll. Sie wird daher vor allem als Stimmungsträger eingesetzt.

Besonders die Maler des Expressionismus arbeiteten mit Ausdrucksfarben. Künstler wie van Gogh zum Beispiel malten die Dinge nicht einfach so, wie sie gesehen wurden, sondern versahen sie mit einem Gefühlsausdruck. Von Vincent van Gogh soll auch folgendes Zitat stammen: "Die wahren Maler sind die, welche die Dinge nicht so malen wie sie sind, sondern so, wie sie sie fühlen."

 
Außenanstrich

Beschichtungen auf Außenflächen wie Fassaden, Fenster, Eingangs- oder Balkontüren, Dachuntersichten, Pergolen und Zäunen. Ein Außenanstrich muss der Witterung und sonstigen atmosphärischen Einflüssen widerstehen. Außenanstrichstoffe sollten wegen ihrer besonderen Zusammensetzung nicht uneingeschränkt für den Innenanstrich eingesetzt werden.

 
autonome Farbe

Von autonomer Farbe spricht man in der Kunst, wenn der Farbe als Ausdrucksmittel eine völlig eigenständige Bedeutung zugemessen wird. Dies steht im Gegensatz zur Verwendung von Farbe in der naturalistischen Malerei, im Impressionismus oder im Expressionismus, wo immer ein Bezug zu den Sinneseindrücken eines Malers besteht. Ein grüner Himmel in einem Bild der Moderne könnte ein Beispiel einer autonomen Farbe sein. Die autonome Farbe wird manchmal auch als absolute Farbe bezeichnet.

 

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