
Weitere Artikel zum Thema
Die ursprünglich aus Farbstoffen gewonnenen organischen Pigmente sind historisch betrachtet sehr viel jünger als ihre anorganischen Verwandten. Sie sind extrem vielfältig, und ihre chemische Struktur ist im Allgemeinen sehr viel komplexer – eine Eigenschaft, die es ermöglicht, durch leichte Veränderungen der Moleküle sehr viele unterschiedliche Farbtöne zu erzeugen. Vervollständigt wird diese Gruppe ebenfalls durch die in der Natur vorkommenden Varianten wie Sepia, Indigo, Chlorophyll und andere Pflanzenfarbstoffe.
Beide Pigmentgruppen haben ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen. Organische Pigmente punkten beispielsweise durch ihre enorme Farbvielfalt, hohe Brillanz und die große Farbstärke. Dafür muss man sowohl bei der Deckkraft als auch bei der Stabilität und Lichtechtheit große Zugeständnisse machen. Anstriche mit anorganischen Pigmenten decken dagegen meist sehr gut und bleiben auch bei Wind und Wetter lange Zeit farbecht, sind aber nur in einer begrenzten Farbtonpalette erhältlich, weil viele anorganische Pigmente aus ökologischen Gründen nicht mehr zugelassen sind, wie zum Beispiel alle Blei- und Cadmiumpigmente.
Besonders schwierig wird die Auswahl des richtigen Pigments, wenn es zusätzlich noch Unverträglichkeiten zwischen Bindemittel und Pigmenten gibt. Das ist beispielsweise bei den als Fassadenfarben sehr beliebten Silicon- und Silikatfarben der Fall. Beide Farbentypen nutzen anorganische Substanzen als Bindemittel: Silikatfarben enthalten in Wasser gelöstes Kaliumsilikat, auch Kaliwasserglas genannt, und Siliconfarben basieren auf so genannten Siloxanharzen. Unangenehmerweise vertragen sich diese Bindemittel jedoch nicht immer mit organischen Pigmenten, sodass zum Abtönen fast ausschließlich anorganische Farbmittel infrage kommen. [>>]
Beide Pigmentgruppen haben ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen. Organische Pigmente punkten beispielsweise durch ihre enorme Farbvielfalt, hohe Brillanz und die große Farbstärke. Dafür muss man sowohl bei der Deckkraft als auch bei der Stabilität und Lichtechtheit große Zugeständnisse machen. Anstriche mit anorganischen Pigmenten decken dagegen meist sehr gut und bleiben auch bei Wind und Wetter lange Zeit farbecht, sind aber nur in einer begrenzten Farbtonpalette erhältlich, weil viele anorganische Pigmente aus ökologischen Gründen nicht mehr zugelassen sind, wie zum Beispiel alle Blei- und Cadmiumpigmente.
Besonders schwierig wird die Auswahl des richtigen Pigments, wenn es zusätzlich noch Unverträglichkeiten zwischen Bindemittel und Pigmenten gibt. Das ist beispielsweise bei den als Fassadenfarben sehr beliebten Silicon- und Silikatfarben der Fall. Beide Farbentypen nutzen anorganische Substanzen als Bindemittel: Silikatfarben enthalten in Wasser gelöstes Kaliumsilikat, auch Kaliwasserglas genannt, und Siliconfarben basieren auf so genannten Siloxanharzen. Unangenehmerweise vertragen sich diese Bindemittel jedoch nicht immer mit organischen Pigmenten, sodass zum Abtönen fast ausschließlich anorganische Farbmittel infrage kommen. [>>]









zurück
weiterleiten
drucken
PDF-Download
