
Weitere Artikel zum Thema
Eine heute ebenfalls gängige Aufbereitungsform des Titaneisenerzes ist das so genannte Chloridverfahren, bei dem Chlor, Kohlenstoff und ein ebenfalls 1.000 Grad Celsius heißer Ofen die Trennung von Eisen und Titanoxid übernehmen. Das entstehende Eisenchlorid wird in Wasser gelöst und abgetrennt, während das Titanchlorid durch Kondensation, Destillation und erneute Kondensation erst gereinigt und dann durch Zufuhr von reinem Sauerstoff in Titandioxid umgewandelt wird.
Mit der industriellen Produktion von Titandioxid konnten nun endlich in großem Stil der Farbe Weiß gefrönt werden. Ein Farbminimalismus breitete sich nicht nur auf Wänden und Möbeln aus, sondern erfasste Küchengeräte und mit Titandioxid als weiß färbendem Füllstoff sogar Papier, das endlich in strahlendem Weiß erglänzte. Da Titandioxid chemisch stabil ist, erhielt es unter der Bezeichnung E171 als Lebensmittelzusatzstoff sowohl Einzug in Süßwaren wie Bonbons als auch in Kosmetika wie Puder, Seife und Zahnpasta.
Doch damit nicht genug. Da Titandioxid das Sonnenlicht so gut reflektiert, eignet es sich auch als Schutz vor schädlicher UV-Strahlung und wurde daher schließlich auch in Sonnencremes eingesetzt. Der deutliche Vorteil gegenüber chemischen Schutzstoffen: Titandioxid zieht nicht in die Haut ein und kann sie so nicht schädigen. Früher ergab sich daraus jedoch der Nachteil, dass eine weiße Schicht auf der Haut zurückblieb. Diese half zwar gegen die Sonne, sah aber nicht schön aus. Heute sind die Titandioxidpartikel in den Sonnencremes so mikroskopisch klein, dass ihr Weiß nicht mehr so auffällt.
Bei Anstrichfarben und Lacken soll das Weiß des Titandioxids hingegen hervorstechen. Das Pigment ist daher in zahlreichen Farben, Lacken und Silikat-Putzen enthalten. Seine außerordentliche Deckkraft und Haltbarkeit machen Titandioxid zu einem Qualitätsmerkmal guter Farbe. Durch seine UV-Beständigkeit vergilbt das strahlende Weiß nicht und schützt zum Beispiel als Anstrich im Außenbereich auch die darunterliegenden Schichten vor frühzeitiger Alterung.
Mit der industriellen Produktion von Titandioxid konnten nun endlich in großem Stil der Farbe Weiß gefrönt werden. Ein Farbminimalismus breitete sich nicht nur auf Wänden und Möbeln aus, sondern erfasste Küchengeräte und mit Titandioxid als weiß färbendem Füllstoff sogar Papier, das endlich in strahlendem Weiß erglänzte. Da Titandioxid chemisch stabil ist, erhielt es unter der Bezeichnung E171 als Lebensmittelzusatzstoff sowohl Einzug in Süßwaren wie Bonbons als auch in Kosmetika wie Puder, Seife und Zahnpasta.
Doch damit nicht genug. Da Titandioxid das Sonnenlicht so gut reflektiert, eignet es sich auch als Schutz vor schädlicher UV-Strahlung und wurde daher schließlich auch in Sonnencremes eingesetzt. Der deutliche Vorteil gegenüber chemischen Schutzstoffen: Titandioxid zieht nicht in die Haut ein und kann sie so nicht schädigen. Früher ergab sich daraus jedoch der Nachteil, dass eine weiße Schicht auf der Haut zurückblieb. Diese half zwar gegen die Sonne, sah aber nicht schön aus. Heute sind die Titandioxidpartikel in den Sonnencremes so mikroskopisch klein, dass ihr Weiß nicht mehr so auffällt.
Bei Anstrichfarben und Lacken soll das Weiß des Titandioxids hingegen hervorstechen. Das Pigment ist daher in zahlreichen Farben, Lacken und Silikat-Putzen enthalten. Seine außerordentliche Deckkraft und Haltbarkeit machen Titandioxid zu einem Qualitätsmerkmal guter Farbe. Durch seine UV-Beständigkeit vergilbt das strahlende Weiß nicht und schützt zum Beispiel als Anstrich im Außenbereich auch die darunterliegenden Schichten vor frühzeitiger Alterung.










zurück
weiterleiten
drucken
PDF-Download
