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Darüber hinaus waren für den Kunstpädagogen zunächst drei unterschiedliche Farbdispositionen erkennbar, denen Itten die Charaktereigenschaften materiell, intellektuell und spirituell zuordnete. In späteren Jahren bezeichnete der Maler die Farbtypen nicht mehr mit Charaktereigenschaften, sondern verglich die Farbtypen mit den vier Jahreszeiten.
Jede Jahreszeit "zeichnet" mit bestimmten Farbklängen das Landschaftsbild und spiegelt sich je nach Farbtyp in den subjektiven Farbpräferenzen wider. Itten gab damit auch den entscheidenden Anstoß für die verbreitete Typberatung nach den Farben der Jahreszeiten in der Mode- und Make-up-Beratung. Bis heute gilt hier der Grundsatz: Kleiden wir uns in Resonanz zur Farbgebung unseres Körpers, wird diese Harmonie verstärkt und die natürliche Schönheit unterstrichen. Wird auf die subjektiven Farben nicht eingegangen, ist das Gegenteil der Fall.
Die Erkenntnis, dass Menschen gemäß ihrer farbpsychologischen Veranlagung Farbeindrücke subjektiv und unterschiedlich wahrnehmen, übernahm Itten darüber hinaus in sein Ausbildungsprogramm und förderte die Auszubildenden typbezogen.
Die Farbtypen und die Farbpaletten der vier Jahreszeiten hinterließen auch sichtbare Spuren in Ittens malerischem Œuvre. In dem abstrakten Zyklus "Vier Jahreszeiten" zeigt jedes Bild spezifische Farbklänge des Farbkreises. Während im Frühling das "jugendlich helle, strahlende Werden der Natur durch lichtvolle Farben zum Ausdruck gebracht" wird, indem Gelb, Gelbgrün, Hellrosa und Hellblau den Farbklang bestimmen, verwendet Itten im Herbst trübere Farben, "stumpfes Braun und Violett", Orange und Olivgrün.
"Im Sommer erreicht die zu maximaler Form- und Farbkraft gesteigerte Natur ihre größte Dichte und plastisch lebendige Kraftfülle. Die warmen, dichten, aktiven Farben Orange, Rot und Blau und Grün bieten sich als farbiger Ausdruck des Sommers an". Die Winterfarbenpalette schließlich ist von kühlen Farben bestimmt, die "in-sich-ziehend, kalt und nach innerer Tiefe strahlend durchsichtig vergeistigend sind": kaltes Blau, Blaugrün, Violett und Weiß.
Jede Jahreszeit "zeichnet" mit bestimmten Farbklängen das Landschaftsbild und spiegelt sich je nach Farbtyp in den subjektiven Farbpräferenzen wider. Itten gab damit auch den entscheidenden Anstoß für die verbreitete Typberatung nach den Farben der Jahreszeiten in der Mode- und Make-up-Beratung. Bis heute gilt hier der Grundsatz: Kleiden wir uns in Resonanz zur Farbgebung unseres Körpers, wird diese Harmonie verstärkt und die natürliche Schönheit unterstrichen. Wird auf die subjektiven Farben nicht eingegangen, ist das Gegenteil der Fall.
Die Erkenntnis, dass Menschen gemäß ihrer farbpsychologischen Veranlagung Farbeindrücke subjektiv und unterschiedlich wahrnehmen, übernahm Itten darüber hinaus in sein Ausbildungsprogramm und förderte die Auszubildenden typbezogen.
Die Farbtypen und die Farbpaletten der vier Jahreszeiten hinterließen auch sichtbare Spuren in Ittens malerischem Œuvre. In dem abstrakten Zyklus "Vier Jahreszeiten" zeigt jedes Bild spezifische Farbklänge des Farbkreises. Während im Frühling das "jugendlich helle, strahlende Werden der Natur durch lichtvolle Farben zum Ausdruck gebracht" wird, indem Gelb, Gelbgrün, Hellrosa und Hellblau den Farbklang bestimmen, verwendet Itten im Herbst trübere Farben, "stumpfes Braun und Violett", Orange und Olivgrün.
"Im Sommer erreicht die zu maximaler Form- und Farbkraft gesteigerte Natur ihre größte Dichte und plastisch lebendige Kraftfülle. Die warmen, dichten, aktiven Farben Orange, Rot und Blau und Grün bieten sich als farbiger Ausdruck des Sommers an". Die Winterfarbenpalette schließlich ist von kühlen Farben bestimmt, die "in-sich-ziehend, kalt und nach innerer Tiefe strahlend durchsichtig vergeistigend sind": kaltes Blau, Blaugrün, Violett und Weiß.










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