
Ein Kontrast, mit dem sich große Wirkung erzielen lässt, da die beiden einzelnen Farben in dieser speziellen Zusammenstellung die stärkste Leuchtkraft entfalten, ist der Komplementär-Kontrast. Dabei werden zwei Farben kombiniert, die sich im Farbkreis gegenüberstehen und sich bei Vermischung in einem neutralen Grau verlieren. Es gibt immer nur eine einzige Farbe, die zu ihrem Partner komplementär ist. Komplementäre Farbpaare sind etwa Rot und Grün, Gelb und Violett oder Orange und Blau.
Besonders wenn es um die Erzeugung von Atmosphäre und Stimmung geht, ist auch die Temperatur einer Farbe entscheidend. So zählen Farbtöne aus dem Rot-Orange-Gelb-Bereich zu den warmen und Töne aus dem Grün-Blau-Violetten zu den kalten Farben. Ist ein Raum vor allem in kalten Farben arrangiert, wird die Temperatur auch tatsächlich um etwa vier Grad Celsius kühler empfunden. Werden nun warme mit kalten Farben verarbeitet, spricht man von einem Kalt-Warm-Kontrast. Den stärksten Kalt-Warm-Kontrast erzeugt die Zusammenstellung von Rotorange mit Blaugrün.
Schließlich spielen auch noch Qualität und Quantität verwendeter Farben eine Rolle bei der Farbgestaltung: Werden gesättigte, strahlende Farben mit großer Leuchtkraft mit ungesättigten, vergrauten Farben – also etwa leuchtendrot mit blassrot – kombiniert, handelt es sich um einen Qualitäts-Kontrast. Bei der Verwendung unterschiedlich großer Flächen – der Gegenüberstellung von Großem und Kleinem, Viel und Wenig also – wird schlicht vom Quantitäts-Kontrast gesprochen. Eine kontrastreiche Gestaltung besteht letztendlich häufig aus einer Kombination mehrerer Kontraste. Bereits eine einzelne Farbkombination kann durchaus schon verschiedene Kontraste gleichzeitig verdeutlichen. So ist etwa die Zusammenstellung von Rot und Grün gleichzeitig ein Komplementär- und ein Kalt-Warm-Kontrast.
Besonders wenn es um die Erzeugung von Atmosphäre und Stimmung geht, ist auch die Temperatur einer Farbe entscheidend. So zählen Farbtöne aus dem Rot-Orange-Gelb-Bereich zu den warmen und Töne aus dem Grün-Blau-Violetten zu den kalten Farben. Ist ein Raum vor allem in kalten Farben arrangiert, wird die Temperatur auch tatsächlich um etwa vier Grad Celsius kühler empfunden. Werden nun warme mit kalten Farben verarbeitet, spricht man von einem Kalt-Warm-Kontrast. Den stärksten Kalt-Warm-Kontrast erzeugt die Zusammenstellung von Rotorange mit Blaugrün.
Schließlich spielen auch noch Qualität und Quantität verwendeter Farben eine Rolle bei der Farbgestaltung: Werden gesättigte, strahlende Farben mit großer Leuchtkraft mit ungesättigten, vergrauten Farben – also etwa leuchtendrot mit blassrot – kombiniert, handelt es sich um einen Qualitäts-Kontrast. Bei der Verwendung unterschiedlich großer Flächen – der Gegenüberstellung von Großem und Kleinem, Viel und Wenig also – wird schlicht vom Quantitäts-Kontrast gesprochen. Eine kontrastreiche Gestaltung besteht letztendlich häufig aus einer Kombination mehrerer Kontraste. Bereits eine einzelne Farbkombination kann durchaus schon verschiedene Kontraste gleichzeitig verdeutlichen. So ist etwa die Zusammenstellung von Rot und Grün gleichzeitig ein Komplementär- und ein Kalt-Warm-Kontrast.











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