
Wie Farben auf die Psyche wirken
Gelb schafft Ideen, Blau holt auf den Boden zurück: Die Grundmuster sind allgemeingültig, sagen Farbforscher
Die Welt ist bunt: Der Himmel ist blau, die Wälder sind grün, die Sonne verschwindet abends rotorange hinter dem Horizont und Blüten leuchten in nahezu allen Farben des Regenbogens. Doch nicht nur die Natur, sondern auch der Mensch umgibt sich mit Farben. Diese bringen nicht nur Abwechslung ins Leben, sie haben immer auch eine bestimmte Wirkung auf den Menschen. Manche Farbtöne sind beruhigend, manche regen an und andere erleichtern beispielsweise kreatives Arbeiten.
Welche Farbe für welche Situation die richtige sein kann, hängt immer auch vom individuellen Gemütszustand und von der Persönlichkeit ab. Doch bestimmte Grundeigenschaften und Tendenzen sind allgemein gültig. Eine Farbe besitzt immer einen ihr entgegengesetzten Pol: eine Farbe, die im Farbkreis genau gegenübersteht und in vielen Aspekten einen gegenteilige Wirkung zeigt. Diese Polaritäten spielen eine entscheidende Rolle. Die Eigenschaften einer Farbe können besser begriffen werden, wenn sie nicht allein, sondern im Zusammenhang betrachtet werden.
Zum Beispiel stehen sich Gelb und Blau gegenüber. Farbberater wie zum Beispiel Gerd Schilling vom Institut für Farbendynamik in Bretzfeld beschreiben Gelb als eine sehr helle, leichte Farbe. Sie steht für Offenheit, Großzügigkeit, Leichtigkeit und Freiheit, für Information und Kommunikation. Gelb bringt Bewegung in eine Sache, schafft Ideen und Geistesblitze. [>>]









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