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Itten, Johannes

Schweizer Maler und Kunstpädagoge, geboren am 11.11.1888 in Süderen-Linden, gestorben am 25.03.1967 in Zürich. Johannes Itten wird 1913 Schüler von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Kunstakademie. Während des Ersten Weltkrieges zieht Itten nach Wien, wo er Walter Gropius kennen lernt, der ihn 1919 als Lehrer an das Staatliche Bauhaus in Weimar beruft. Im Rahmen dieser Lehrtätigkeit entwickelt Itten den Vorkurs, der für das Lehrkonzept und die spätere Künstlerausbildung von großer Bedeutung war.

1926 gründet Itten seine eigene Kunstschule in Berlin, 1932 wird er Direktor der Textilfachschule in Krefeld und nach seiner Emigration in die Schweiz Direktor der Kunstgewerbeschule in Zürich. 1955 gibt er auf Einladung von Max Bill den Farbkurs an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Erst nach seiner Pensionierung kann sich Itten wieder intensiv dem malerischen Werk widmen. Seine Erkenntnisse legt er 1961 in dem Buch "Kunst der Farbe" nieder. Zu seinen bekanntesten Theorien zählen die 7 Farbkontraste sowie die Zusammenhänge zwischen Farbe und Form. Itten gilt auch als Begründer der Farbtypenlehre.