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17.02.2010

Code für mehr Effizienz

Das Brillux Basecode-System erhöht das Deckvermögen farbintensiver Beschichtungen

Jeder Maler kennt das Problem: Wird eine Beschichtung in einem intensiven Farbton aufgetragen, ist das Deckvermögen manchmal unzureichend. Auch nach mehrmaligen Anstrichen wirken die Flächen leicht scheckig und weisen keineswegs die Brillanz auf, die sich der Kunde vorgestellt hat. Manche Verarbeiter neigen daher dazu, den Schlussanstrich sehr dick aufzutragen und müssen dabei negative Konsequenzen wie Tränen, Läufer und lange Trockenzeiten in Kauf nehmen. Die Lösung des Dilemmas: Der Farbton des Grundanstrichs wird ganz gezielt an den des Endanstrichs angepasst – eine Idee, die der Farbenhersteller Brillux mit seinem "Basecode-System" umgesetzt hat und somit mit einem optimalen Oberflächenergebnis dem Auftraggeber und dem Verarbeiter Planungssicherheit und Kostenersparnis ermöglicht.

Beispiele für eine sinnvolle Anwendung des Basecode-Systems. Die linke Variante jedes Farbtons zeigt eine Fläche ohne Anstrich mit einem Basecode-Farbton, die rechte wurde mit einem Basecode-Farbton behandelt.
Beispiele Basecode

Besonders empfindlich für das Problem sind intensive Farbtöne wie Gelb, Orange, Rot, Magenta und Gelbgrün. Die Ursache dafür liegt in den Pigmenten: Anorganische Pigmente weisen zwar ein extrem hohes Deckvermögen auf, doch ist bei ihnen die Vielfalt an Farbtönen begrenzt. Deshalb werden gerade für intensivere Farbtöne häufig organische Pigmente eingesetzt. Hier ist die Farbtonvielfalt enorm, doch lässt das Deckvermögen häufig zu wünschen übrig. In der Praxis bedeutet dies, dass mehrere Zwischenanstriche nötig sind, was den Arbeitsaufwand erhöht, vor allem wenn bei Lackanstrichen immer wieder ein Zwischenschliff erforderlich ist. Und natürlich kosten mehr Anstriche auch mehr Zeit, da jedes Mal der vorangehende Anstrich trocknen muss.

Die Entwickler von Brillux haben sich daher die Frage gestellt, ob durch die gezielte Kombination des Grund- oder Voranstrichs mit dem späteren Schlussanstrich das Deckvermögen entscheidend verbessert werden kann. Aus dieser Überlegung heraus wurde das Basecode-System entwickelt. Es funktioniert nach dem Prinzip einer additiven Coloristik, bei der eine Addition der Farbeindrücke von Grund- und Deckbeschichtung zu einer optimalen Deckkraft mit besonders hoher Farbbrillanz und Genauigkeit führt.

Die Verwendung eines Basecode-Farbtons wird weniger Material für die Schlussbeschichtungen benötigt. Der sparsamere Materialeinsatz wirkt sich günstig auf die Oberfläche aus und reduziert die Gefahr, dass sich Farbläufer bilden.
Tür

Dem System liegt ein spezieller Rechenalgorithmus zugrunde, mit dem sich für einen gewünschten Endfarbton der betreffende Basecode-Farbton ermitteln lässt, der in Kombination mit der Schlussbeschichtung zu optimalen Ergebnissen führt. Hierbei wird entweder die Grundierung im ermittelten Basecode-Farbton eingetönt oder es wird für den Erstanstrich das auch für die Schlussbeschichtung verwendete Produkt im entsprechenden Basecode-Farbton umgesetzt. Aus der Kombination von Grundierung, Zwischen- und Endanstrich ergibt sich dann der gewünschte Farbton in einer Brillanz und in einem einheitlichen Oberflächenbild, wie er bisher technisch nicht erreicht werden konnte.

Auch auf die Frage, ob ein Farbton im Hinblick auf das Deckvermögen kritisch ist oder nicht, liefert Brillux die entsprechende Antwort: In der Farbtonsuche auf der Brillux Webseite können die Nutzer Informationen über kritische Farbtöne produktbezogen abrufen. Darüber hinaus bieten die Brillux Niederlassungen diesen Service auch für alle individuell farbmetrisch eingemessenen Farbtöne an.

Angewendet werden kann das Basecode-System bei allen Produkten, die in reinen, brillanten Intensivfarbtönen lieferbar sind. Die als unkritisch geltenden hellen und mittleren Farbtöne benötigen ohnehin keine Unterstützung durch das Basecode-System. Die wesentlichen Grundierungen, Füller und Vorlacke stehen für alle Untergrundsituationen in den Basecode-Farbtönen zur Verfügung. (ud)

 

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Technische Details und weitere Informationen über das System finden Sie auf der Internetseite von Brillux.